Es steht das auf dem Tisch, was du selbst raufstellst

 

Jeden Tag wird der Tisch neu gedeckt.

 

Wegbegleiter und Seelengeflüster 

 

 

Vielleicht wird es dich jetzt verwundern, wenn ich nicht gleich - wie gewohnt - loslege, sondern mit einer Frage an dich meinen heutigen Blogartikel einleite.

 

Eine Frage? Ich möchte mich doch hier motivieren lassen oder schlau machen. Ja, das kannst du auch, ich bleibe da meiner Maxime treu. Aber ein bisschen Abwechslung kann nicht schaden. Ist doch auch mal was anderes und du bist gleich gefordert, dir Gedanken zu machen. Rückzugsgedanken kommen sofort hoch, weil du dir nicht gern was vorschreiben lässt. Das tue ich auch nicht, du kannst dich - je nach belieben -  darauf einlassen. Dann wär es auch viel wirkungsvoller und kann bei dir Gedankenspuren hinterlassen.

 

Nun zu meiner Frage. Wenn du dir ein Frühstück machen möchtest, wie handhabst du es?

 

Ich muss gerade schmunzeln, weil du vielleicht denkst, ist die aber neugierig oder was für eine doofe Frage, was soll das denn. Warte kurz, der springende Punkt kommt gleich.

 

Ganz bestimmt holst du die Dinge aus dem Schrank, die du gern isst, was du eben magst oder worauf du Appetit hast. Genau, aber was machst du täglich mit deinen Gedanken? Greifst du da auch tatsächlich immer auf die zu, die du wirklich für ganz bestimmte Situationen oder Entscheidungsfindungen benötigst, oder handelst du da eher unbewusst?

 

Du entscheidest tagtäglich, wie du deine Gedanken auswählst, so, als wenn du deinen Tisch deckst. Achte bewusster auf deine Gedanken und steuere sie. Es geht, natürlich bedarf es auch hier einer gewissen Übungszeit, aber es klappt.

 

Ich wünsche dir, der/die das liest, dass dieser Tag und natürlich auch die kommenden, von einer guten Auswahl an Gedanken geprägt sind.

 

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    David (Freitag, 20 Juli 2018 10:32)

    Liebe Margit,
    ich finde die Einleitung Deiner Bloggeschichte mit einer Frage sehr gut. Ich gehöre zwar auch zu den Menschen, die sich nicht gerne was vorschreiben lassen. Doch Deine Frage sehe ich nicht als Vorschrift an und daher werde ich sie Dir auch gerne beantworten.

    Ich frühstücke zwar sehr selten, aber wenn ich doch mal Appetit habe, dann sehe ich nach, was im Kühlschrank ist und nehme mir das, was ich gerne haben möchte.

    Jetzt verstehe ich auch den Sinn Deiner Frage. Bei meinen Gedanken ist es genauso, ich greife da auch unbewusst auf diejenigen zu, die mir gerade so in den Sinn kommen. Dabei sind das dann meist die erstbesten Gedanken, die ohne näheres Überlegen zu mir kommen. Für die kleinen Dinge des Alltags reicht das auch grundsätzlich aus.

    Doch wie sieht es mit den Gedanken aus, die meine Handlungen steuern? Hierbei sind die erstbesten Gedanken nun leider nicht immer auch die besten. Je nach meiner Stimmung können sich hier unterschiedliche Folgen ergeben. Bin ich z. B. müde und gereizt, dann kann die Antwort auf eine Frage oder Handlung durchaus mürrsich und abweisend sein. Obwohl ich das bei näherem Überlegen bestimmt nicht so gemacht hätte.

    Daher ist es durchaus sinnvoll, über die Gedanken, die ich auswähle, zu entscheiden. An dem Beispiel erkenne ich, wie wichtig es ist, meine Gedanken bewusster auszuwählen und diese auch in die Richtung zu lenken, wo ich sie auch gerne haben möchte. Du hast Recht, liebe Margit, dass dies einer gewissen Übung bedarf. Doch wenn ich mir die bewusste Entscheidung über meine Gedanken aneigne, wird dies auf jeden Fall mein Leben bereichern und mich und meine Umwelt auch glücklicher machen. Denn durch die richtige Auswahl meiner Gedanken vermeide ich Situationen und Reaktionen meiner Umwelt, die ich gar nicht haben möchte.

    Liebe Grüße

    David