Gedankengarten

Gedanken sind wie ein Garten - fruchtbringend oder brachliegend

 

Welch anmutige Vorstellung, wenn wir unsere Gedanken mit einem Garten voller blühender und farbenprächtiger Blumen vergleichen. 

 

Der auf die Blütenpracht gerichtete Blick lässt uns in eine Welt der unterschiedlichsten Vielfalten, Düfte und Farbenspiele ein-tauchen. Beim Anblick erstrahlt unsere Seele und wehrt sich nicht gegen die Verzauberung, die in unserer Gefühlswelt ausgelöst wird. Wir lassen uns entführen und fühlen uns eins mit dem Blütenmeer.

 

Unsere Gedanken sind wie ein Garten und wenn wir nicht achtsam mit ihnen umgehen, kann schnell unliebsames Unkraut heranwachsen und die positiven Gedanken überwuchern. Wir sollten deshalb immer darauf achten, was wir denken, denn dort liegt der Anfang unserer Taten. 

 

 

Unsere Gedanken sind der Anfang unserer Taten
Unsere Gedanken sind der Anfang unserer Taten

Wir selbst haben es in der Hand, ob wir ein buntes Blumenbeet anlegen oder Unkraut sprießen lassen. Denn jeder Gedanke, ob positiv oder negativ, ist der Samen für eine Pflanze, die wir selbst säen. 

 

Auch unsere Gefühle werden von unserer Denkweise beeinflusst. Fühlen wir uns unausgeglichen, gereizt, übel gelaunt und unwohl, liegt es häufig an unseren Gedanken, die diese Gefühle hervorrufen. Es liegt also bei uns, wie wir unsere Gedankenwelt ausrichten.

 

Legt euren Garten so an, dass ihr mit dem zufrieden und glücklich seid, was ihr erntet.

 

 

Margit Schadwill

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Dieter Helmer (Samstag, 15 April 2017 19:02)

    Liebe Margit,
    die Vorstellung, dass meine Gedanken wie ein Garten sind, gefällt mir sehr gut. Zunächst sind meine Gedanken brachliegend und ich darf sie durch das Anlegen von Beeten in eine geordnete Form bringen. In die Beete darf ich den Samen mit neuen Gefühlen einpflan-zen und darf mich dann freuen, wenn hieraus schöne Blumen sprießen.

    Dann habe ich die Gedanken mit meinen täglichen Erlebnissen und Erfahrungen zu pflegen, damit sie wachsen und gedeihen. Allerdings muss ich mich auch um das Unkraut kümmern, das immer wieder zu wuchern beginnt. Das Unkraut sind meine alten Glaubenssätze und Ängste, die immer wieder aus dem Unterbewusstsein auftauchen. Ich kann sie nur dann endgültig los werden, wenn ich sie, wie das Unkraut mit den Wurzeln aus meinem Unterbewusstsein heraus reiße.

    Und das Schönste ist dann, wenn meine Gedanken, wie die schönen Blumen ihre Knospen öffnen und überall farbenprächtige Blüten leuchten und wundervolle Düfte in meinem Gedankengarten verströmen.

    Wenn es soweit ist, dass ich mich an der Farbenpracht und dem Duft der Blüten erfreuen kann, dann weiß ich, dass ich meine gewünschte Veränderung erfolgreich durchgeführt habe.

    Und wenn mein Blick über die bunte Blütenpracht schweift, dann freut sich meine Seele und erstrahlt zusammen mit dem farbenprächtigen Blütenmeer.

    Wie der Wind die Unkrautsamen in meinen Garten bläst, so können auch die negativen Gedanken jederzeit wieder in meinem Garten Fuß fassen und Wurzeln schlagen. Damit das Unkraut nicht wieder zum Wuchern beginnt, ist es erforderlich, dass ich achtsam mit mir umgehe und meine Gedanken, immer auf das Positive im Leben ausgerichtet sind. Dann hat das Unkraut wenig Chancen, die positiven Gedanken zu überwuchern.

    Ja, es stimmt, dass ich es durch meine Gedanken selbst in der Hand habe, ob in meinem Garten schöne, bunte Blumen oder das lästige Unkraut zu wachsen beginnt. Dies hängt alles von meinen Gedanken ab.

    Auch meine Gefühle, werden von meinen Gedanken beeinflusst. Habe ich negative Gedanken, so fühle ich mich unausgeglichen, lustlos und gereizt. Und diese Gefühle sende ich dann nach außen aus, wodurch zusätzlicher Unkrautsamen in Form von negativen Gedanken in meinen Garten kommt.

    Je ausgeglichener und harmonischer jedoch meine Gedanken sind, desto schöner und bunter blühen die Blumen in meinem Gedankengarten. Dabei fühle ich mich dann rund herum wohl und glücklich.

    Ich werde meinen Garten daher gerne nach meinen Wünschen anlegen und nach Möglichkeit das Unkraut aus ihm verbannen.

    Liebe Grüße

    Dieter