Außerhalb der Komfortzone

Heraustreten aus der Komfortzone bedeutet, sich auf etwas einzulassen
Heraustreten aus der Komfortzone bedeutet, sich auf etwas einzulassen

 

Das sich Einlassen

                    auf das  

    Verlassen der

 

    Komfortzone erfordert

 

             Überwindung.

 


 

Die Komfortzone ist doch ein Bereich, in dem wir uns wohl und sicher fühlen, oder?

 

Warum sollten wir dann diese Zone verlassen oder aus ihr heraustreten, wenn wir doch gar nicht wissen, was uns in dem anderen, für uns noch sich leer anfühlenden, Terrain erwartet?

 

Ist es nicht bequemer, dort zu bleiben, wo uns alles vertraut ist und wo wir uns nicht beängstigt fühlen?

 

Natürlich ist es das, viel problemloser und entspannter, als wenn wir das Wagnis eingehen würden, herausfinden zu wollen, was wir noch erleben könnten und welche Herausforderungen auf uns warten.

 

Aber was tun wir uns selbst damit an, wenn wir doch innerlich dieses Rebellieren spüren, dass uns inständig auffodert, uns doch auch mal den Bereich außerhalb unserer Komfortzone anzuschauen?

 

Können wir etwas verlieren, wenn wir uns darauf einlassen?

Können wir, und zwar unsere alten Gewohnheiten oder auch Gedanken- und Handlungsweisen.

 

Das Leben wird danach nicht mehr dasselbe sein, so wie wir es vorher geführt haben, weil die neuen Erfahrungen, ob durch die innere und äußere Berührung mit Konflikten, oder auch durch das Aufspüren unserer eigenen Persönlichkeitsanteile, die wir beim Begegnen mit anderen Menschen oder Situationen sichtbar gemacht bekommen, eine Verwandlung bewirken. Dieses gewinnbringende Gefühl, mit neuen Erfahrungen reich beschenkt zu werden, ist es wert, sich darauf einzulassen.

 

Sich selbst noch besser kennenzulernen, sich selbst an seine Grenzen zu führen, dieses Erlebnis bekommen wir nur, wenn wir uns tatsächlich den Herausforderungen zuwenden, die uns verändern können. Wenn wir in unserer Komfortzone bleiben würden, könnten wir dieser Seite unseres ICH's gar nicht begegnen.

 

Die Erfahrungen, die wir außerhalb unserer Komfortzone sammeln, sind doch genau die, die eine wirkliche Veränderung in uns hervorrufen. Rückblickend ist man dann stolz auf sich, was man alles mit diesem ersten Schritt bewegt hat.

 

 

Margit Schadwill 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Dieter Helmer (Mittwoch, 15 Februar 2017 11:59)

    Liebe Margit,
    lange Jahre lebte ich in meiner sog. Komfortzone. Ich hatte mich in einem Turm mit ganz dicken Mauern verkrochen. Jeden Tag vollzog sich mein Leben zwischen meiner Arbeit im Büro und dem Schlafen zu Hause. Mir war klar, dass das nicht alles gewesen sein konnte. Aber ich raffte mich nicht dazu auf, etwas dagegen zu unternehmen. Dann führte mich meine Seele zu Deiner Seite und ich nahm Dein Angebot der Wegbegleitung an. Du hast durch Deine Impulse die Neugierde in mir geweckt und so habe ich mich dazu entschieden, mein eintöniges und auch trauriges Leben zu verändern. Doch dazu musste ich meinen Turm verlassen. Anfangs war ich noch zaghaft und zögerlich. Doch je weiter ich mich aus dem Turm heraus wagte, desto mehr stellte ich fest, dass das Leben eine Vielfalt von schönen und bunten Erlebnissen und Gefühlen für mich bereit hält.

    Um meinen Turm hatte ich zum Schutz hohe Mauern und Barrikaden aufgebaut. Um auf die andere Seite zu den glücklichen und bunten Erlebnissen und Gefühlen zu kommen, war es erforderlich, die Barrikaden zu entfernen und Löcher in die hohen Mauern zu schlagen.

    Du hast mir durch unsere Wegbegleitung gezeigt, was ich tun kann, um die Hindernisse zu beseitigen. Ich habe erfahren und gelernt, dass ich hierzu die Ursachen meines Verhaltens und meiner Gefühle ergründen darf, um diese dann nach meinen Wünschen und Bedürfnissen anzupassen oder auch neu zu gestalten. Das war und ist eine gewaltige Aufgabe. Doch mit Deinem Zuspruch und den motivierenden Impulsen sind es für mich lösbare Aufgaben.

    So habe ich nun meine Komfortzone (den Turm) verlassen und bin erfolgreich auf dem Weg zu Mir. Und dies bereitet mir eine sehr große Freude. Ich bin sehr froh und glücklich, dass ich mich zu dieser, für mich gewaltigen Veränderung, entschieden habe.

    Liebe Grüße

    Dieter